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Konfuzius

Ist gute Erziehung in der heutigen Zeit Mangelware? Warum definiert man gutes Benehmen als stumpfsinnige Etikette? Weshalb quälen Großeltern ihre Enkelkinder, indem sie ihnen Knigges Stilfibel schenken? Oder ist nicht doch gutes Benehmen in Form von Höflichkeit ein Ausdruck innerer moralischer Reife und Hochachtung? Von der Höflichkeit sagt der französische Philosoph Comte-Sponville, sie sei die erste Tugend, vielleicht der Anfang…

Jedes Jahr im August heißt es in unserem Seminarhaus Camelot: Türen auf fürs Philo-Camp! Im Garten werden eifrig Zelte aufgebaut, in der Küche blubbert und duftet es aus riesigen Töpfen, durch alle Gänge huschen aufgeregte Philosophen – Küsschen links, Küsschen rechts, wer hat welche Workshops gewählt? Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, hat schon…

Glück

Begierde oder Glück - Genusssucht und Modewahn Welche gesellschaftlichen Probleme haben die Welt von Panem und das alte Rom mit unserer heutigen Zeit gemeinsam? Was sind übereinstimmende Ursachen? Und wie ist die Lösung? Tribute von Panem In der Geschichte „Die Tribute von Panem“ (engl. The Hunger Games, von Suzanne Collins) gibt es ein extremes soziales Gefälle zwischen der reichen Hauptstadt Kapitol und…

Spazierengehen

Was machen Sie im Sommerurlaub? Shinrin yoku? Die Entspannungsmethode aus Japan steht oben auf der globalen Spa- und Wellnesstrends und wird von Ärzten verschrieben ... Auch in Europa etabliert sich diese Mode des „Forest Bathing“. Bei uns ist das ein mehr als hundert Jahre alter Brauch: Wandern und Spazierengehen in der Natur, vom Harz bis in die Südsteiermark, vom Schwarz-…

Wiederverzauberung

200 Jahre nach ihrer Blüte feiert die Romantik ihre Rückkehr. Doch warum? Wozu brauchen wir Romantiker im Internetzeitalter? Oder war das Romantische vielleicht niemals verschwunden? Eine Spurensuche... 1789 stürmten die Pariser ihre Bastille. Das epochale Ereignis der Revolution inspirierte sogleich auch die Dichter und Denker östlich des Rheins. Die Tübinger Studenten Hegel, Hölderlin und Schelling errichteten begeistert einen Freiheitsbaum. Doch…

Wissenschaften

Mit diesem (leider polemischen) Motto wird heute mitunter der Gegensatz von Wissenschaft und Religion kommentiert. Das Denken wird dabei als rationaler Gegenpart zum „irrationalen“ Glauben hingestellt. Auch wenn die Wissenschaft in ihren Ursprüngen versuchte, das stark auf Glauben basierende mittelalterliche Denken zu überwinden, entbehren die inzwischen aufgespaltenen Wissenschaften keineswegs des Glaubens. Mehr noch, die Wissenschaften sind auch ein Glaubenssystem –…

Ich

Die Frage klingt provokant: Wissen wir überhaupt, was wir damit meinen, wenn wir von unserem Ich sprechen? Nun, wir wissen wohl, wie es sich anfühlt, wir selbst zu sein – doch außerhalb unseres subjektiven Erlebens gibt es kein „Ich“, sagt die moderne Hirnforschung. Wir aber wissen, dass es uns gibt. Was nun? Wissen wir, wovon wir sprechen? Das Ich ist…

Charakterbildung

Charakterbildung in den antiken Philosophieschulen Philosophische "Exerzitien" sind Übungen des Alltags, bei denen man jederzeit und überall theoretische Lehren in der täglichen Praxis ausprobiert. Aus dem lateinischen Exercitium - Übung abgeleitet, waren die "Exerzitien" Teil des täglichen Lebens und des traditionellen mündlichen Unterrichts in den antiken Philosophenschulen. Ziel war - und ist es heute - das Leben zum Übungsfeld zu…

Philosophie, Labyrinth

Was hat die Geschichte „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins mit dem griechischen Minotaurus-Mythos im Labyrinth zu tun? Warum sprechen uns die gleichen Thematiken immer wieder an? Welche Beziehungen haben sie zu unserem eigenen Leben? Tribute von Panem In „Die Tribute von Panem“ (engl. The Hunger Games) wird nach Zerstörungen durch Kriege und Naturkatastrophen die diktatorische Nation Panem gegründet, welche aus…

Einsamkeit

Im Rahmen unseres Workshops über Dichter und Denker haben die kreativen Teilnehmer ihre selbstgedichtete Poesie vorgestellt. Ein von den schönsten Gedichten hat Sabrina Lettenmaier geschrieben, die wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen. Lassen wir nun das Gedicht für sich sprechen:

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