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Wissenschaften

Wenn also unbewiesene Hypothesen auf andere nicht bewiesene Hypothesen aufbauen, entstehen wissenschaftliche Kartenhäuser. Wenn man nun erkennen würde, dass eine der als Basis dienenden Theorien falsch ist, dann müsste das gesamte Kartenhaus zusammenstürzen.
In der Praxis geschieht dies aber sehr selten. Experimente werden nämlich überwiegend zur Bestätigung von Theorien durchgeführt. Wenn sich eine Theorie festgesetzt hat, bedarf es einer „kopernikanischen“ Wende, um sie zu Fall zu bringen.

Das Irrationale in den modernen Theorien

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Im 20. Jahrhundert fielen in den Wissenschaften viele Grenzen, die vorher als unüberschreitbar galten.

Einige Beispiele aus dem Gebiet der Physik:

  •  Mit der Speziellen Relativitätstheorie wurde die Zeit relativ. Bei Lichtgeschwindigkeit wird die Zeit Null. Da diese bei Überlichtgeschwindigkeit sogar negativ würde, wurde dann die Lichtgeschwindigkeit als unüberwindbare Grenze ausgerufen. Der Raum wird abhängig von der Relativgeschwindigkeit kontrahiert.
  • Mit der Allgemeinen Relativitätstheorie wurde der Raum krümmbar. Es ergab sich die Möglichkeit zu den Schwarzen Löchern, die alles in ihren Bereich Kommende aufsaugen und sogar das Licht nicht mehr entkommen lassen.
  • Beim Urknall entsteht alles aus dem Nichts. Mit der Formel E = mc2 kann man abschätzen, wie viel Energie dazu notwendig gewesen sein muss. Allmählich wurde das Theoriengebäude so entwickelt, dass man „weiß“, was nach einem Millionstel Milliardstel einer Sekunde passierte.
    Für die Zeit vor dem Urknall stellt man sich heute auch andere Universen vor.

Hier vereinigen sich Fantasie und Glaube, denn die Theorien sind, auch wenn dies oft anders dargestellt wird, kaum oder gar nicht belegt. Allfällige Kritik wird einfach ignoriert und mit einem Tabu belegt. Interessant ist, dass es schon mehr als 5000 (!) wissenschaftliche Arbeiten gegen die Spezielle Relativitätstheorie gibt. Aber diese werden vom wissenschaftlichen Establishment nicht zur Kenntnis genommen. Diese fehlende Reaktion, die völlige Ausgrenzung ist ein gutes Beispiel für irrationales Verhalten in den heutigen Naturwissenschaften.

Das Problem der Grenzwissenschaften

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Wissenschaftlicher Fortschritt ergibt sich aus dem Überschreiten von Grenzen. Somit sollten Wissenschaftler die Grenzbereiche der jeweiligen Wissenschaftsdisziplin immer im Auge behalten und versuchen, diese Grenzen zu überschreiten. In der Praxis ist dies aber oft nicht so, vor allem dann, wenn man sich damit auch im Grenzbereich der Weltanschauung befindet.

Phänomene, Anomalien im Grenzbereich der herrschenden Weltsicht haben ein immenses Potenzial, um bestehende Paradigmen überwinden zu können. Interessanterweise ist genau das Gegenteil der Fall.

  • Derartige Phänomene und Anomalien werden überwiegend ignoriert und ausgegrenzt.
  • Forschungen in diesem Bereich werden meist nur unterstützt, wenn sie militärische Relevanz besitzen. Und dann werden die Forschungsergebnisse üblicherweise geheim gehalten.
  • Das Beharren auf den bestehenden Paradigmen kann man als irrational ansehen oder als pragmatisch bzw. opportunistisch, denn es ist sehr riskant, in Bereichen zu forschen, die als pseudowissenschaftlich gelten.

Wissenschaft ist also auch ein Glaubenssystem. Aber wenn Wissenschaft zum Glaubenssystem wird, ist sie streng genommen nicht mehr Wissenschaft, nicht mehr echte Wahrheitssuche.

Wer die Welt wirklich verstehen will, sollte sich dieser Grenzen und vieler anderer Grenzen im derzeitigen Wissenschaftsbetrieb bewusst sein.

Wer die Wahrheit in einem tiefen Sinne sucht, muss wacher sein, immer bereit, seine Überzeugungen zu ändern. Er muss beständig offen sein für das Außergewöhnliche, denn wenn er das Außergewöhnliche in sein Weltbild nicht integrieren kann, ist sein Weltbild falsch oder zumindest unvollständig.

About The Author

Als Philosoph interessierte es mich von Jugend an, den Kosmos, die Welt und den Menschen zu verstehen. Ein wichtiger Meilenstein meiner Suche war, zu erkennen, dass es nur 3 wesentliche Weltsichten gibt: 1. das materialistisch-atheistische Weltbild der Wissenschaft und politischer Strömungen wie dem Kommunismus und dem Kapitalismus, 2. das dualistisch-theistische Weltbild der monotheistischen Religionen, 3. das monistisch-pantheistische Weltbild des Platonismus und der östlichen Philosophien und Religionen. Es zeigte sich bald, dass mich der Vergleich der Lösungen in diesen verschiedenen Weltbildern sehr inspirierte. Diese Weltbilder in der Tiefe zu erfassen und zu vergleichen, wurde zu meiner Arbeitsmethode. Ich erkannte, dass eine wesentliche Eigenschaft des monistisch-pantheistischen Weltbildes ein mehrstufiges Konzept der Materie ist. Klarer gesagt, baut das monistisch-pantheistische Weltbild auf feinstofflichen Materieformen auf. Die moderne Wissenschaft hatte sich mit Einstein aber in eine andere Richtung entwickelt, in ein Materiekonzept ohne Äther. Ich widmete mich mehr als ein Jahrzehnt der Frage, welches Konzept wohl stimmen möge und wie man dies beweisen könnte.

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