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Ich

Die Frage klingt provokant: Wissen wir überhaupt, was wir damit meinen, wenn wir von unserem Ich sprechen? Nun, wir wissen wohl, wie es sich anfühlt, wir selbst zu sein – doch außerhalb unseres subjektiven Erlebens gibt es kein „Ich“, sagt die moderne Hirnforschung. Wir aber wissen, dass es uns gibt. Was nun? Wissen wir, wovon wir sprechen? Das Ich ist…

Charakterbildung

Charakterbildung in den antiken Philosophieschulen Philosophische "Exerzitien" sind Übungen des Alltags, bei denen man jederzeit und überall theoretische Lehren in der täglichen Praxis ausprobiert. Aus dem lateinischen Exercitium - Übung abgeleitet, waren die "Exerzitien" Teil des täglichen Lebens und des traditionellen mündlichen Unterrichts in den antiken Philosophenschulen. Ziel war - und ist es heute - das Leben zum Übungsfeld zu…

Philosophie, Labyrinth

Was hat die Geschichte „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins mit dem griechischen Minotaurus-Mythos im Labyrinth zu tun? Warum sprechen uns die gleichen Thematiken immer wieder an? Welche Beziehungen haben sie zu unserem eigenen Leben? Tribute von Panem In „Die Tribute von Panem“ (engl. The Hunger Games) wird nach Zerstörungen durch Kriege und Naturkatastrophen die diktatorische Nation Panem gegründet, welche aus…

Einsamkeit

Im Rahmen unseres Workshops über Dichter und Denker haben die kreativen Teilnehmer ihre selbstgedichtete Poesie vorgestellt. Ein von den schönsten Gedichten hat Sabrina Lettenmaier geschrieben, die wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen. Lassen wir nun das Gedicht für sich sprechen:

Meine Suche nach Identität Im Zeitalter der Anonymität im World Wide Web, der Avatare und des Gender-Swapping haben wir Gelegenheit, vielfältige Rollen zu probieren, sie nach Belieben zu genießen, zu wechseln – und – wieder zu verwerfen. Gleichzeitig wird dadurch die Frage drängender, wer wir wirklich sind und ob es so etwas wie Sinn und Bedeutung in unserem Leben gibt.…

Philosophie

Die Philosophie wurde oft als mehr oder weniger ernste Frau dargestellt, hochmütig und hübsch, die in ihrem Umfeld gegensätzliche Gefühle von Anziehung und Schwierigkeit, von Sehnsucht und Fremdheit, Verlangen und Ablehnung erzeugt. Schuld daran ist nicht ihre würdevolle Haltung und auch nicht ihre Kleidung, sondern vielmehr der Text, den sie manchmal in der Hand hält. Denn diesen betrachten viele als…

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