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gut
„Vor allem sei gut!“ Dies war die Devise. Es genügt nämlich nicht, ein großes Ziel anzustreben, das große Fähigkeiten benötigt bzw. entwickelt.
Das Ziel muss auch eine ethische Qualität besitzen. Hier können „große Ziele“ auch verführen und man verliert seine Skrupel.
Dann kann ein Leben in die falsche Richtung gehen und trotz großer (Schein)Erfolge scheitern. Mit einer Entscheidung gegen ein ethisch einwandfreies Leben wird man kein tiefes inneres Glück empfinden.

Das Schwierigste: Durchhalten

Große Ziele sind schwierig zu erreichen. Darum sind sie auch erstrebenswert und trotzdem werden sie nicht von vielen Menschen angestrebt.
Wenn man gestartet hat und es treten Hürden auf, benötigt man außergewöhnliche Fähigkeiten, die man nun rasch entwickeln muss. Dies ist auch einer der Gründe, warum fordernde Ausbildungssysteme zumindest starken Menschen sehr helfen.
Durchhalten hat mit einem starken Glauben an sich selbst zu tun!
Auch beim Durchhalten hat die ethische Komponente eine wichtige Rolle. Gerade durch Schwierigkeiten kann man moralische Prinzipien verlieren. Dadurch fällt das Ergebnis der Handlung in ein schlechtes Licht oder es wird sogar das Scheitern vorprogrammiert.
Durchhalten ist auch eine Kunst.
Durchhalten kann sogar erfordern, das Ziel für die richtigen Prinzipien zu opfern. Dann wird der Weg zum Ziel. Der Weg erhält dann die Würde, die ihn als Beispiel überdauern lässt.
Man denke dabei an Sokrates, der sein Todesurteil annahm, das Angebot zur Flucht ausschlug, und durch seinen würdevollen Tod „unsterblich“ wurde.
Durchhalten heißt, trotzdem flexibel zu sein. Wenn ein Weg nicht gangbar ist, dann muss man einen neuen suchen. Man kann dann einen Lösungsversuch aufgeben, aber das Ziel noch immer „im Hinterkopf“ haben.
Es sieht möglicherweise nach einem Scheitern aus, aber solange man das Ziel nicht vergisst und Chancen erkennt, die man konsequent umsetzt, ist man nicht gescheitert.
Durchhalten heißt auch, ein Ziel wieder loslassen zu können. Nicht jedes Ziel ist erreichbar. Loslassen heißt, weder zu flüchten, noch sich völlig zu verkrampfen und zu verbeißen. Auch in diesem Aspekt steckt Würde, eine wichtige Eigenschaft für Helden.

Das Spannendste: Die konkreten Hürden

Große Ziele und Aufgaben benötigen oft ganz spezielle Fähigkeiten, die zu entwickeln sind. Jedes Projekt hat seine Hürden.
Die auftretenden Hindernisse haben üblicherweise zwei Ursachen: Erstens, besondere Anforderungen der Aufgabe und zweitens, allfällige Schwächen des Durchführenden.
Daraus ergibt sich: Überwindung ist gefordert und natürlich auch Kreativität.
Hürden sind dazu da, um überwunden zu werden. Um eine Hürde überwindbarer zu machen, sollte man sie nicht als äußeres Problem sehen, sondern als eigene Probe, an der man wachsen kann.
,,Probleme“ lösen Stress aus, ,,Proben“ bündeln unsere Energien.
Überwundene „Probleme“ lösen, auch wenn man sich nur daran erinnert, noch Stress aus.
Überwundene „Proben“ heben das Selbstbewusstsein und die innere Ruhe. Dies ist eine große Hilfe in zukünftigen schwierigen Situationen.
Wer die „Probleme“ nur von außen hereinstürzend wahrnimmt, der unternimmt keine Anstrengungen, sich selbst zu verbessern, sondern fühlt sich nur als Opfer.
Wer „Proben“ wahrnimmt, übernimmt Verantwortung und transformiert sich. Er empfindet sich als „Herr über das eigene Schicksal“.

„Vor allem sei gut!“ als Transformationswerkzeug

Einfache Haltungsänderungen verändern somit viel. Das Programm „Vor allem sei gut!“ist ein Transformationswerkzeug für jeden einzelnen Menschen, aber wie viel wirksamer wird dieses Motto, wenn es gelingt, eine Gruppe oder eine Organisation mittels dieses Mottos zu vereinen und effektiver zu machen.
Wenn die Idee einer nachhaltigen Selbstverbesserung und eines hohen ethischen Programms eine Gruppe oder gar eine Gesellschaft eint, dann ist wirklich Großes zu erwarten. Eine solche Gemeinschaft ist stark und erweckt wegen ihres hohen ethischen Anspruchs berechtigt Vertrauen.
Zusammenfassend gilt: Das Knifflige ist die Suche nach der Aufgabe.
Der Mensch träumt, sucht, grübelt, probiert, irrt und zweifelt. Von außen merkt man davon nicht viel.
Wer würde auch vermuten, dass da jemand das Potenzial hat, vielleicht einmal einen „Drachen“ zu erlegen.
Wenn wir es aber gut machen, brauchen wir niemals klagen, unseren Traum nicht gelebt zu haben. Dann brauchen wir nur mehr durchhalten und eine Hürde nach der anderen nehmen.
,,Vor allem sei gut!“ ist also ein Programm, Potenziale in einem umfassenden Sinne zu erkennen und zu entwickeln.

About The Author

Als Philosoph interessierte es mich von Jugend an, den Kosmos, die Welt und den Menschen zu verstehen. Ein wichtiger Meilenstein meiner Suche war, zu erkennen, dass es nur 3 wesentliche Weltsichten gibt: 1. das materialistisch-atheistische Weltbild der Wissenschaft und politischer Strömungen wie dem Kommunismus und dem Kapitalismus, 2. das dualistisch-theistische Weltbild der monotheistischen Religionen, 3. das monistisch-pantheistische Weltbild des Platonismus und der östlichen Philosophien und Religionen. Es zeigte sich bald, dass mich der Vergleich der Lösungen in diesen verschiedenen Weltbildern sehr inspirierte. Diese Weltbilder in der Tiefe zu erfassen und zu vergleichen, wurde zu meiner Arbeitsmethode. Ich erkannte, dass eine wesentliche Eigenschaft des monistisch-pantheistischen Weltbildes ein mehrstufiges Konzept der Materie ist. Klarer gesagt, baut das monistisch-pantheistische Weltbild auf feinstofflichen Materieformen auf. Die moderne Wissenschaft hatte sich mit Einstein aber in eine andere Richtung entwickelt, in ein Materiekonzept ohne Äther. Ich widmete mich mehr als ein Jahrzehnt der Frage, welches Konzept wohl stimmen möge und wie man dies beweisen könnte.

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